Nach Snowden: Zweiter Whistleblower?

Der Journalist Glenn Greenwald hatte es bereits angedeutet: Edward Snowden dürfte nicht der einzige Whistleblower sein, der geheime Informationen über die Vorgehensweisen der amerikanischen Geheimdienste veröffentlicht. Dies hatte er bisher öfters angedeutet, jetzt haben allerdings auch nicht benannte Regierungsbeamte entsprechende Vermutungen geäußert.

Niedrigere Geheimhaltungsstufe

Das es ein neues Leck gibt, erscheint klar, unsicher sei man sich aber darüber, über wie viele Informationen der neue Whistleblower verfügt und dementsprechend logischerweise auch, wie viel Schaden die Veröffentlichung der Daten herbeiführen würde. Bisher geht man davon aus, dass der neue Informant über eine geringe Geheimhaltungsstufe als Edward Snowden verfügt, die Daten also weniger brisant sein dürften.

US-Terrorliste wächst

Eine Information, die aus den Daten des neuen Whistleblowers stammen dürfte, sind die kürzlich bekannt gewordenen Zahlen der amerikanischen Terrordatenbank. Seit der Vereitelung der Tat des sogenannten Unterhosen-Bombers sei der Datensatz massiv angewachsen. So stünden mittlerweile ungefähr eine Millionen Menschen auf der amerikanischen Liste potentieller Terroristen.

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