Sensation bei Trauerfeier von Mandela: Obama und Castro schütteln Hände

Nelson Mandelas Tod hat die ganze Welt bewegt. Bei der Trauerfeier, die in einem Stadion in Südafrika abgehalten wurde, war wohl die höchste Dichte an Staatspräsidenten vorhanden, die je erreicht wurde. So gut wie jeder hochrangige Politiker hat ein Statement zum Tod der Legende abgegeben oder ist zur Trauerfeier erschienenen. Am Rande der Feier kam es auch zu einer kleinen diplomatischen Sensation.

Händedruck von Obama und Castro

Ob geplant oder spontan: Raul Castro, Bruder des verstorbenen Fidel Castro, der die Geschichte des kleinen Inselstaats über Jahrzehnte geprägt hatte, lächelte den amerikanischen Präsidenten Obama an, als dieser vorbeiging. Daraufhin ergriff Obama die Gelegenheit und schüttelte dem kubanischen Staatsoberhaupt die Hand. Für zwei Staatsmänner, dessen Länder im Zuge des kalten Krieges seit Jahrzehnten keine diplomatischen Beziehungen führen, eine beachtliche Geste, vor allem wegen des Handelsembargos, das Kuba immer noch auferlegt ist.

Entspannung der politischen Beziehungen?

Politische Kommentatoren dürfen jetzt rätseln, ob es sich um eine spontane Aktion oder den Auftakt für die Entspannung der politischen Beziehungen beider Länder handelt, möglicherweise ist auch beides der Fall. Es wäre jedenfalls höchste Zeit diesen ideologischen Konflikt endlich zu Ende zu bringen, denn durch das Embargo wird viel Leid in Kuba verursacht, etwa sterben dort wegen dem Verbots der Einfuhr bestimmter medizinischer Geräte immer noch Kinder.

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