Keine Olympischen Winterspiele in Deutschland: Bürger erteilen Absage

Die Stadt München, zusammen mit drei weiteren Städten, wird sich nicht als Standort für die Winterspiele im Jahr 2022 bewerben. Ein eindeutiges Nein aus Garmisch-Patenkirchen bei einer Befragung der Bürger sorgte für das vorzeitige Aus für die Bewerbung. Politiker und Sportfunktionäre sind enttäuscht. Funktionäre, Spitzensportler und verantwortliche Politiker zeigen sich enttäuscht über die Entscheidung der Bürger. Der sogenannte „Kaiser“ Franz Beckenbauer konnte sich die Bemerkung nicht verkneifen, dass die Bürger eines Tages diese Entscheidung eines Tages leid tun werde.

Wachsende Skepsis in der Bevölkerung

Erklärbar ist das Votum der Bürger durch die zunehmende Hinterfragung von Sport-Großveranstaltungen. So war kürzlich erst bekannt geworden, dass Wanderarbeiter, die momentan in Katar die Fußball Weltmeisterschaft für 2022 vorbereiten, wie Sklaven behandelt werden. Auch hier irritierte Beckenbauer mit der Aussage, bei seinen Besuch in Katar keine Menschen in Ketten gesehen zu haben. Ob der mittlerweile wohl etwas weltfremde Fußball-Star sich die Arbeitsbedingungen und Unterbringung der Arbeiter angesehen hat, darf guten Gewissens bezweifelt werden. Insgesamt scheinen in der Bevölkerung die Vorbehalte gegen sportliche Großereignisse zu wachsen – vor allem die Konsumorientierung, aber auch die hohen Kosten auf denen häufig die Veranstaltungsorte sitzen bleiben, stehen in der Kririk.

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