Lebensmittelskandale – auch in China

Nicht nur in Deutschland mehren sich die Lebensmittelskandale. Nachdem in der letzten Zeit fast wöchentlich neue Missstände in der Lebensmittel-Industrie, allen voran bei Produktion und Verkauf von Fleisch, aufgedeckt werden, scheint es auch in anderen Ländern nicht besser um die jeweiligen Industrien bestellt zu sein. So kämpft vor allem China momentan gegen Kriminelle, die sich mit falschen Angaben und verdorbenen Produkten, häufig auf Kosten der Gesundheit der Konsumenten, bereichern.

Chinesische Behörden greifen durch

Zuletzt war China wegen eines besonders ekelerregenden Skandals in den Medien: In einem großen Fluss wurden tausende Kadaver toter Schweine gefunden, es dauerte Wochen die verwesenden und stinkenden Tier-Leichen aus dem Gewässer zu entfernen, der Fall scheint jedoch nur die, zugegeben extreme, Spitze des Eisberges zu sein. So wurden von den chinesischen Behörden über 300 Unregelmäßigkeiten beim Vertrieb von Fleisch festgestellt und das in nur drei Monaten. Die Regierung hat reagiert und über 900 Tonnen Fleisch beschlagnahmen lassen, das im Verdacht steht, falsch deklariert zu sein oder gar gesundheitsgefährdend zu sein. In diesem Zusammenhang wurden über 900 Verdächtige festgenommen.

Von einem deartigen Durchgreifen der Behörden kann in Deutschland nicht gerechnet werden. Hier sind die Skandale schon fast vergessen, bis dann der nächste Skandal die Gesellschaft für eine Woche aufrüttelt.

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